unsere Hunde suchen ein Zuhause

22.10.2017

NINA  

ist eine alte große Hündin, geboren 2005. NINA ist es eindeutig nicht gut gegangen. Einerseits fett gefressen, andererseits überhaupt keine Muskeln - sie scheint irgendwo im Vorgarten oder in der Garage gelebt zu haben. Und dann Endstation Tötungsstation ! 

Gesundheitlich hat NINA nicht mehr viel zu bieten, sie stolpert schon manchmal beim Laufen, aber noch hat sie nicht aufgegeben, sie verzehrt sich vor Sehnsucht zu Menschen und möchte in sie hineinkriechen. 

NINA versteht sich mit anderen Hunden, beachtet keine Katzen, ihr ganzes Interesse gilt den Menschen. Vielleicht finden wir doch noch jemanden, der ihr für die letzte Zeit ihres Lebens ein liebevolles Zuhause bietet ? 

NINA wird mit Schutzvertrag, aber natürlich ohne Schutzgebühr übergegeben.

LOGAN

Meine Hinterbeine sind noch  

auf dem Boden...

Also bin ich eigentlich nicht wirklich  

auf der Couch....

Wer hätte denn ein Couchplätzchen  

für mich?

Ich bin 2 Jahre jung, ein schmusiger kastrierter Bursche, rumtoben und lange Schnüffelspaziergänge stehen auf meiner Top-Ten-Liste. Katzen verjagen und das Haus meiner Pflegefamilie bewachen gehören auch dazu. Ich bin gesund und frech wie Oskar......laufe sehr gut an der Leine trotz meines durchaus vorhandenen Jagdtriebs - schließlich bin ich ein Griffon-Mix ein Labrador dürfte auch mit drin sein. Mein eines Vorderbeinchen ist nach einem Unfall schief zusammengewachsen, behindert mich aber kaum. Flink wie ein Wiesel und total verspielt. Autofahren macht mir großen Spaß, beim Doc zeige ich keinerlei Scheu.

Kinder mag ich sehr - sie sollten aber schon standfest sein, da ich meine Begeisterung sehr überschwänglich zeige.

                HASHTAG  

ist eine alte, aber lebenslustige Labrador-Hündin. Ihr hat wohl niemand erzählt, dass sie schon 12 bis 13 Jahre alt sein soll. OK, sie hüpft nicht mehr durch die Gegend und mag es auch gemütlich, aber sie ist kein Hund für einen Couch-Potato, der gar nicht mehr laufen will. Sie geht gerne spazieren, mag eindeutig auch Menschen, außerdem alle anderen Hund und wir hoffen, dass sie nicht als wertlos, weil schon alt, betrachtet wird und wir noch einmal  

eine Familie für sie finden. 

HASHTAG hat den ersten Schritt geschafft und wartet nun in Karlsruhe auf ihre eigene Familie. Sie ist eine tolle Familienhündin, gerade für Anfänger ist sie gut geeignet, da sie schon etwas ruhiger ist. Im Prinzip können Anfänger von ihr lernen, wie man mit einem Hund lebt. Sie hat vor nichts Angst, geht entspannt an der Leine und ist immer gut gelaunt. HASHTAG ist auch mit anderen Hunden absolut verträglich, nur ihr Futter mag sie nicht gerne teilen. 

Aufgrund von altersbedingten Arthrosen wünscht sie sich ein ebenerdiges Zuhause. Aber ansonsten ist HASHTAG munter und gesund und wir hoffen, dass wir bald die Familie für sie finden, der sie zeigen kann, wie verschmust sie ist.

Dass mir der Hund das Liebste sei,

sagst Du, o Mensch sei Sünde.

Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu,

ein Mensch nicht mal im Winde. 

Franz von Assisi

 

 

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SHAM

wir wurden um Hilfe gebeten für einen 15 Monate jungen Hund, der augenscheinlich krank sei und deshalb eingeschläfert werden sollte. Damit wir es uns nicht anders überlegen, wurde er sogar gebracht. Wir waren fassungslos über den Anblick dieses Hundes. Er sah aus wie ein Greis, konnte kaum aufrecht stehen, unter dem struppigen Fell war er rappeldünn, auch seelisch war SHAMAN ein Wrack, er hatte Angst, kannte nichts, zuckte zusammen. Die Untersuchungen beim Tierarzt ergaben keinerlei Erkrankungen. Er war einfach mit zu wenig und absolut minderwertigem Futter in einem Verschlag gehalten worden ! Nach 5 Wochen mit ordentlichem Futter, den viel besseren Rahmenbedingungen in unserer Pension, ist er nicht wieder zu erkennen.  Das Fell ist allerdings noch recht struppig und man merkt, dass er bisher nichts lernen durfte.

SHAM ist ein fröhlicher, selbstbewusster junger Berner Sennen-Beauceron-Mischlingsrüde geworden, der übermütig springen kann und dem jetzt nur noch eine Familie fehlt, die ihm das Hunde-Einmaleins beibringt.

                                       FARO  

wird am 10. Dezember 7 Jahre alt und ist auf der Suche nach seiner Für-immer-Familie. Der für seine Rasse eher große Bichon (er wiegt ca. 10 kg) lebte früher bei sehr alten Leuten, die sich kaum um ihn kümmerten. Er ist es daher nicht gewöhnt, ständig beschmust zu werden und empfindet es am Anfang schnell als aufdringlich. Aber schon nach kurzer Zeit kommt er an, um gestreichelt zu werden. Mit anderen Hunden versteht er sich trotz seiner Schwerhörigkeit gut, das kann man auf den Fotos auch gut erkennen.

FARO fährt gerne Auto, er ist stubenrein, möchte am liebsten immer dabei sein. Er hat kaum Jagdtrieb, schaut eigentlich ständig nach seinen Menschen, damit er nicht verloren geht. Wenn man von einem Hund nicht erwartet, dass er in wenigen Zentimetern Abstand bei Fuß geht, dann kann er daher schnell abgeleint werden. 

FARO lebt bereits in Deutschland und kann auf seiner Pflegestelle in Hemmoor (zwischen Hamburg und Bremen) besucht werden. Wenn Sie Ihr Leben mit ihm teilen wollen, dann melden Sie sich bitte.

TAO

wird im März 2 Jahre alt, er ist freundlich, anschmiegsam, mit allen anderen Hunden verträglich, er liebt Kinder - eigentlich der absolute Traumhund, bis sich ihm ein Mann nähert. TAO ist kein Fundhund, sondern wurde aus schlechter Haltung befreit. Wir wissen nicht, was ihm angetan wurde, aber es muss schlimmes gewesen sein. Dennoch hat er sich seine unendliche Freundlichkeit gegenüber Menschen bewahrt, aber die Nähe von Männern löst Panik bei ihm aus und er versucht zu fliehen, notfalls durch ein geschlossenes Fenster.

Wir suchen nun für diesen wunderschönen jungen Rüden einen Frauenhaushalt, bei dem dieser anfangs etwas schüchterne Hund zeigen kann, dass er eigentlich ein zarter Charmeur ist.

TAO ist bereits kastriert und wartet auf einer  

Pflegestelle bei Hamburg auf seine neue Familie.

NINOU

ist gerade anderthalb Jahre alt. Unsere französische Tierschutzfreundin Domi fand sie in einer schrecklichen Tötungsstation und nahm sie zu sich nach Hause. Inzwischen ist sie gechipt, geimpft und kastriert. 

NINOU kam als sehr ängstliche Hündin an, das hat sich inzwischen ein wenig gebessert, aber sie muss noch einiges aus dem Alltagsleben eines Hundes kennen lernen. Dies fällt ihr aber leicht, da sie sich sehr zu Menschen hingezogen fühlt. Domi ist vermutlich der erste Mensch in ihrem jungen Leben, der es gut mit ihr meint. NINOU versucht nun, Domi für sich alleine zu gewinnen und die anderen, besonders die ganz Kleinen, wegzudrängen. Dort kann ihr also nicht weiter geholfen werden. 

Wir suchen nun die Für-immer-Familie, wo sie sich weiter entwickeln und ihre Vorsicht vor neuen Dingen verlieren kann. Sie ist ein intelligentes Mädchen, das auch entsprechend gefördert und gefordert werden möchte.

TOOBIE ist mit knappp 9 kg kein Mini, aber natürlich dennoch handlich, wobei man die Spaziergänge genießt, weil er nicht zieht. TOOBIE ist Menschen gegenüber sehr freundlich, anhänglich und möchte am liebsten immer mit dabei sein. Er wird aber auch als guter Wächter beschrieben, d.h. er schlägt an, wenn jemand kommt. TOOBIE ist mit anderen Hunden verträglich, egal ab Hündin oder Rüde, aber er würde es genießen, der Mittelpunkt seiner Menschen zu sein. Katzen sind nicht unbedingt seine Freunde. Er hat bisher bei älteren Menschen gelebt und man glaubt, dass er selbst auch einen typischen Rentner-Haushalt bevorzugen würde.

TOOBIE ist nicht auf einer Pflegestelle, sondern in einer Pension untergebracht, er leidet sehr darunter, nicht ständig bei Menschen sein zu dürfen. Also - gibt es für ihn Menschen, die ihn einfach immer mitnehmen, zum Spazierengehen, zum Konditorn, oder mit ins Büro, die ihm einen Platz auf der Couch einrichten und sich über das intelligente Kerlchen freuen ?

               POKER                                 CAMPA

 

Der Besitzer dieser beiden Hunde ist ins Ausland gegangen und hat sie nicht mitgenommen. Er hat sie jemandem übergeben, der sie bei der Polizei abgab. So kamen sie in die Tötungsstation. Ihre gesetzliche Wartefrist ist heute abgelaufen, normalerweise würden sie morgen eingeschläfert werden. Wir haben sie übernommen. Es handelt sich um eine 10 Jahre alte Schäferhündin und um einen 7 Jahre alten Mischlingsrüden, der an einem alten unbehandelten Bruch leidet (er "fiel" aus dem zweiten Stock, das haben Nachbarn berichtet). Beide Hunde sollen sehr, sehr freundlich sein.

 

Die schöne Nachricht: CAMPA hat eine Pflegestelle in Deutschland in Aussicht und wird Anfang Oktober umziehen. Sie muss dort abspecken (sie hat sicherlich 8 kg zuviel) und dann fehlt nur noch die Für-immer-Familie.

POKER dagegen hat es schwer getroffen. Die OP wurde von vornherein schlecht ausgeführt, es wurde keine weitere Behandlung vorgenommen, durch die dauerhafte Fehlhaltung ist auch das Knie schwer in Mitleidenschaft gezogen. Erst nach weiteren Untersuchungen/Röntgenaufnahmen kann man abschätzen, ob eine Operation eine Verbesserung bringen kann. Wenn nicht, bleibt nur die Amputation, um POKER von den unerträglichen Schmerzen zu befreien. Alles andere wäre Tierquälerei !

Wir werden es auf keinen Fall am Geld scheitern lassen, d.h. wir brauchen wirklich viele Spenden für ihn ! 

Und wir brauchen für die Zeit nach der OP eine eher ruhige und ebenerdige Pflegestelle, bevorzugt in der Nähe von Northeim ! 

Bitte, bitte, wer kann dem armen Kerl helfen, nach Jahren voller Schmerzen endlich wieder ein weitgehend normales Hundeleben zu führen ? 

CAMPA ist in ihrem neuen Zuhause.

MICKA

Der frühere Besitzer von  verlor seine Wohnung und lebte mit ihr in seinem Auto. Darauf hin wurde sie von der Polizei eingezogen. Die 6 Jahre alte Hündin hat sich also niemals etwas schulden kommen lassen, aber es hätte sie beinahe das Leben gekostet. 

MICKA ist sehr freundlich, den Wesenstest würde sie wohl mit 1 (von 4), also mit Bestnote schaffen. 

Sie ist anfangs handscheu, das wird seinen Grund haben.

MICKA ist sehr gehorsam, aber sie braucht ein wenig Zeit, um Vertrauen aufzubauen. 

Sie ist eine gute Wächterin, aber sie schlägt nur an, ist keine Bellerin. 

MICKA ist stubenrein, macht nichts kaputt, kann auch einen halben Tag alleine bleiben. 

Sie ist gut verträglich mit Rüden, mit Hündinnen kommt sie klar, wenn diese nicht dominant sind, Katzen hat sie allerdings zum Fressen gern. 

MICKA liebt es, mit dem Ball zu spielen, das hilft sicherlich beim Abnehmen, denn sie ist ein wenig übergewichtig. 

MICKA wird nächste Woche sterilisiert und dann suchen wir auch für sie ein tolles neues Zuhause. Ein evtl. geschlagener Hund sollte aber niemals zu kleinen Kinder vermittelt werden, die Gefahr wäre zu groß, dass kleine Kinder mit Stöcken hantieren und sich ein Hund bedroht fühlen könnte. MICKA ist gerne draußen, es wäre also schön, wenn es in ihrem neuen Zuhause auch einen Garten gibt.  

 

Wenn jemand glaubt, MICKA wäre für ihn der richtige Hund, dann bitte melden. 

Wer zeigt MICKA, wie schön das Leben mit einer verantwortungsvollen Familie sein kann ?

CALMOS  

ist ein noch junger schwarzer Spaniel. Wir nannten ihn CALMOS, weil er so "calme" (ruhig) war, als er ankam. Jetzt hat seine Freiheit wieder entdeckt und kann nicht nur schmusen, sondern auch rennen und toben. 

Für CALMOS suchen wir Menschen, die die Anhänglichkeit eines Spaniels kennen und lieben, denen es auch nicht auf die Nerven geht, wenn sie ständig von ihm wie von einem Schatten verfolgt werden (man könnte ja von der Toilette aus verschwinden), die ihn sportlich auslasten und ihn einfach an ihrem Leben teilhaben lassen. 

     CALMOS hat den ersten Schritt geschafft  

und lebt nun schon in Deutschland. Er kann in Karlsruhe besucht werden. Im Haus ist er sehr ruhig, draußen wird er deutlich munterer und liebt es zu rennen und Ball zu spielen. Dennoch achtet er auf seine Menschen und würde auch gerne mit ihnen etwas unternehmen. 

CALMOS ist ein toller Familienhund, der auch schon einige Grundkommandos kennt und mit dem auch Kinder viel Spaß haben werden. 

Am 1. Oktober wird er 4 Jahre alt. Wir hatten so sehr gehofft, dass er diesen Tag bereits in seiner neuen Familie verbringen kann, aber bisher hat sich noch niemand für ihn interessiert.

YLANG  

ist eine sanfte und süße kleine Hündin, die jetzt nach anfänglicher Schüchternheit bei uns täglich fröhlicher wird und im Auslauf auch anfängt zu rennen und die Zäune zu kontrollieren dh wachsam ist sie auch.  Ohne andere Hunde zeigt sie sich ruhiger und muss erst merken, dass nichts passiert. Bei uns ist sie mit Labradormischling Donat zusammen, bei dessen Anblick ging sofort die Rute hoch und die Welt war toll! 

Donat ist wie ein großer Bruder zu ihr. Beide alleine sind schon Traumhunde und zusammen unschlagbar :-). 

YLang läuft sehr gut und ruhig an der Leine und  hat vor kurzem noch in einem großen Rudel gelebt. Mit großen Hunden hat sie keine Probleme, aber klein-mittelgroße und schwächere Hunde dominiert sie und wenn sie alleine mit ihnen ist. 

Für sie suchen wir eine fröhliche und liebevolle Familie, im und zum Haus sollten nicht viele Treppen sein und  Kinder sollten schon den respektvollen Umgang mit einem Hund kennen. 

Gerne kann sie auch als Zweithund zu einem großen  Hund dazu, wobei er wegen des langen Dackelrückens schon respektvoll sein sollte  -  wenn es nach ihr ginge würde sie allerdings gleich mit Donat zusammen bei Ihnen einziehen :-)

DIDOL   IVOIRE  

DIDOL ist 9 Jahre alt und IVOIRE ist kürzlich 4 Jahre alt geworden und Beide Hunde sind absolut lieb, verträglich, anhänglich, gehorsam, geduldig, keine Beller und die Katzen lassen sie auch in Ruhe. 

Sie wurden so gezüchtet, wie die Käufer es mögen: klein, mit Kindchengesucht und zu großen Augen. Weder Züchter noch deren Käufer scheint es zu interessieren, dass diese Hunde dadurch fast automatisch Probleme mit den Augen haben. Auch diese Beiden haben ein eingeschränktes Sehvermögen (was sie aber nicht behindert) und brauchen Augentropfen, um die fehlende Tränenflüssigkeit zu ersetzen. IVOIRE haben wir bereits kastrieren lassen. 

Diese beiden zauberhaften Cocker suchen -getrennt- liebevolle Familien. 

IVOIRE 

ist in seinem  

neuen Zuhause

BERO  

wird auf 5 Jahre geschätzt, aber er ist wirklich keine Schlaftablette. Im Moment muss er leider in einem kleinen Zwinger von nur 8 qm ausharren. Wenn er dann rauskommt, flitzt er erstmal durch die Gegend. Und dann sieht er, dass dort auch Menschen sind und kommt zum schmusen. Er ist anhänglich und freundlich wie alle Spaniel und würde am liebsten in uns Menschen reinkriechen. 

Ein wenig Hundeschule würde ihm gut tun oder ein bereits vorhandener Hund, an dem er sich orientieren kann, denn ein wenig Erziehung fehlt ihm noch. BERO ist aber aufmerksam und wird schnell das Hunde-ein-mal-eins lernen. 

Wer gibt ihm diese Chance und  

bietet ihm ein schönes Zuhause ?

BLACK  

Ende August wurde BLACK 9 Jahre alt. Es wird Zuhause nicht mehr fröhlich gefeiert worden sein, denn wenige Tage später musste die ganze Familie das Haus wegen Mietschulden räumen. Die Leute riefen unsere französische Tierschutzfreundin Domi an, von der sie BLACK seinerzeit als Welpen übernommen hatten. Natürlich hat sie ihn zurückgenommen, denn sonst wäre er in der Tötungstation gelandet. Und natürlich hat sie auch noch gleich seinen Freund, einen weißen Schäferhundrüden SANKA , mit übernommen. 

Beide Hunde leiden stark im Zwinger, wobei es BLACK wesentlich schwerer fällt. Eigentlich braucht er als Oldie Fürsorge, ein wenig Ruhe - statt dessen ist er in einem Zwinger, rundherum bellen Hunde, die Pfoten schmerzen durch den scharfkantigen Split, nachts ist es kalt, da hilft auch die isolierte Hütte nicht wirklich. 

Zu Menschen ist BLACK ausnahmslos freundlich, Hündinnen findet er nett, mit anderen Rüden (außer mit SANKA, dem weißen Schäferhund) würde er sich wohl nicht die Decke teilen wollen. 

Für BLACK suchen wir Menschen, bei denen er erst mal wieder zur Ruhe kommen und bei denen er eine warme, weiche Decke genießen kann und die erst dann Anforderungen an ihn stellen. BLACK ist zwar kein Couch-Potato, er will auch noch ordentliche Hunderunden machen, aber in den 2. Stock würden wir ihn nicht vermitteln, das würde er in einiger Zeit vermutlich nicht schaffen. 

Wer hat ein Herz für den hübschen Oldie mit der grauen Schnauze ?

LOU  

ist ein Lhasa Apso, 13 Jahre alt.  

Über seine Vorgeschichte wissen wir nichts, vermuten aber aufgrund seines Verhaltens und der guten Erziehung, daß er es einmal gut hatte und nun sein Besitzer krank oder verstorben ist. So landete der kleine Lou in einer Auffang- und Tötungsstation. Er ist gesund und fit, sehr lieb, ruhig und verträglich.  Für ihn suchen wir dringend liebevolle Menschen, bei denen er seine letzten Jahre genießen kann. Lou wird es ihnen mit unendlicher Freundlichkeit und Treue danken.

JAYSON  

Eine französische Tierschutz-Kollegin hat JAYSON übernommen. Er sollte eingezogen werden, weil sein Besitzer die Auflagen nicht erfüllt. Damit hatte JAYSON das erste mal Glück im Leben, denn er wurde dort nicht erzogen, sondern geschlagen. Es sol ja auch in Deutschland Leute geben, die ernsthaft glauben, Schläge seien ein Teil der Erziehung ... 

 

Für einige Tage war JAYSON  auf einer Pflegestelle, er hat dort schnell die ersten Dinge gelernt, konnte in den Bergen (eigentlich verboten für einen Rotti in Frankreich) sogar abgeleint werden. Dafür hat er noch nicht gelernt, ordentlich an der Leine zu laufen. Aber mit 18 Monaten kann er wahrlich noch alles lernen. Nach Ende des Urlaubs der Pflegestelle musste er weg und sitzt nun wieder im Zwinger. Er scheint noch verzweifelter als vorher zu sein, hat er doch nun zum ersten mal freundlichen Zuspruch erfahren. Am Zwinger wird man laut verbellt, sobald er rauskommt, ist er verschmust und gibt Küßchen - das ganze natürlich noch sehr grob - ich spreche dann immer von "umwerfend freundlich". Würde ich ihn mit einem Motorrad vergleichen, wäre er keine zierliche Moto Guzzi, sondern eher eine Harley - kraftvoll und laut. 

JAYSON verträgt sich mit anderen Hunden. Menschen liebt er und nimmt auch Leckerli recht vorsichtig. Anfangs hat er vor Männern eher Angst, das legt sich aber schnell. JAYSON ist geimpft, gechipt, kastriert und sucht nun nach einer Familie, die ihm ein wenig Feingefühl beibringen kann, am besten zusammen mit einem Hundekumpel.

GALIS  

ist ein Scheidungsopfer. Der Mann mag seinen Hund, er versucht nun schon einige Zeit privat, ihn vor Ort zu vermitteln, hat aber niemanden gefunden, der GALIS ein passenderes Umfeld bieten könnte. 

GALIS ist ein reinrassiger English Setter der Farbe Lemon, geboren im Dezember 2014. Im Moment wirkt er hyperaktiv, aber das ist natürlich bei diesen Rahmenbedingungen nicht anders zu erwarten. Er jagt aus Langeweile Fliegen, Mücken und Wespen, die er im Fluge erwischt. Er kann minutenlang vor einer Fliege verharren, alle Muskeln angespannt, das sei witzig. Den Tauben setzt er auch nach, fängt sie aber nicht. Er beobachtet alles, was sich fangen lassen könnte, auch den Strahl einer Taschenlampe.

Im Haus gibt es zwei Katzen, mit denen sich GALIS gut versteht, mit einer von beiden spielt er sogar. Anderen Katzen draußen stellt er nach bzw. verbellt sie. 

Mit anderen Hunden versteht er sich gut, es gab noch niemals Probleme. Zu seinen früheren Spielkameraden gehörten Französische Bulldoggen, Pointer, Setter, Golden Retriever, Neufundländer; selbst jetzt, wo er neben einem aggressiven Hund lebt, bellt er nicht zurück. Er will einfach keinen Streit. 

Mit kleinen und großen Menschen ist er grenzenlos freundlich, unglaublich vorsichtig und anhänglich, aber das ist typisch für diese Rasse. Seit seinem 4. Monat ist er stubenrein, sogar wenn er jetzt mehr als 10 Stunden täglich eingesperrt ist, hält er verzweifelt ein und läuft dann aus, wenn er den ersten Schritt vor die Tür gesetzt hat. 

GALIS ist für einen Setter nicht besonders groß. Er ist kein sehr guter Esser, den zweiten Napf frisst er häufig nicht auf. 

Der Besitzer gibt zu, dass er die Erziehung etwas hat schleifen lassen, aber im Haus funktioniert alles bestens, dort akzeptiert er sogar unsichtbare Grenzen und geht ohne Erlaubnis auch nicht auf die Couch. Neuen Situationen passt er sich sehr schnell an. 

Draußen will GALIS sich natürlich bewegen und wenn er eine Chance sieht, zu entkommen, dann nutzt er sie. Wenn die Tür offen ist, erkundet er die Welt alleine, um nach 2 Stunden durstig und mit hängender Zunge zurückzukommen. 

Obwohl GALIS im Moment so lange alleine bleiben muss, wollen wir ihn dort noch kastrieren lassen, die bessere Hygiene nach der OP ist dann wichtiger. Danach könnte GALIS ausreisen, er braucht nur noch die richtigen Menschen, die sich am besten  

mit der Rasse auskennen sollten.

FLORI  ist eine 6 bis 7 Jahre alte Schäferhündin, die leider dringend umziehen muss. FLORI ist gut erzogen, kennt das Leben im Haus, ist sehr anhänglich - eigentlich zu anhänglich, das ist das Problem. Ein Ehepaar hat sie übernommen, FLORI hat die Dame des Hauses zu ihrer Königin erkoren, betet sie an und beginnt nun zu knurren, wenn Herrchen zu Nahe kommt.

Natürlich könnte man an diesem Problem arbeiten, aber es gibt leider auch Menschen, die das nicht können und das ist hier der Fall. Kein Tierheim wollte die Hündin aufnehmen, man empfahl den Leuten, sie einschläfern zu lassen. 

Wir suchen nun für die hübsche Hündin das passende Zuhause: Die neue Familie sollte Erfahrung mit Schäferhunden haben, es sollten keine Kleinkinder im Hause sein (die würde sie vermutlich auch gegen Freunde verteidigen) und natürlich kommt keine Zwingerhaltung infrage.  

Vielleicht finden wir sogar eine alleinlebende Frau, die es schön findet, gut bewacht zu werden ? Ansonsten kann man mit einfachen Mitteln an diesem Problem arbeiten. FLORI ist intelligent und wird sicherlich schnell verstehen, weshalb plötzlich 2 Leute gleichzeitig ihr das Futter geben usw. 

FLORI wird gechipt, geimpft und kastriert vermittelt. Wer hat den passenden Platz für diese tolle Hündin ?

BOB

Im Moment suchen ganz viele Hunde bei uns ein Zuhause, aber ganz besonders liegt mir BOB am Herzen. Er war in der benachbarten Tötungsstation gelandet; kurz bevor der Tierarzt für seine traurige Aufgabe kam, wurden wir informiert und haben sofort zugesagt, ihn zu übernehmen. Der Tierarzt wurde dennoch tätig, aber es war die Impfung. Seine Blutwerte sind gut, er braucht noch nicht einmal Medikamente. 

Wir wissen nicht genau, wie alt BOB ist, aber sicherlich mehr als 10 Jahre. Er ist langsam, er ist müde, er ist auch schwerhörig, aber er kommt sofort aus der Hütte, wenn sich Menschen nähern und schaut sie sehnsüchtig an. Es ist ein Blick, den man nicht beschreiben kann. 

 

Soeben erreichte uns ein wunderbaren Anruf:  

Helga und Thomas W. haben diesem Blick auch nicht standhalten können und sich bereit erklärt, BOB für die letzte Zeit seines Lebens aufzunehmen !!! Ich bin darüber besonders glücklich, ich kenne Helga und Thomas seit Jahren, ihre Hunde, ihr Haus und ihren Garten. Ein besseres Zuhause hätte er wohl kaum finden können.

Aber wir suchen nun Paten für die Kosten.

 

Es gibt Einmal-Kosten: 

Euro 150,-  Transport bis Norddeutschland 

Euro 120,-  Pensionskosten hier (bis Gültigkeit Impfung) 

Euro  40,-   Pass und Impfung 

Euro  35,-   Blutwerte 

Euro 150,- Kastration (Probleme mit der Prostata, wir werden ihn in Deutschland kastrieren lassen, obwohl dies dort teurer ist) 

Euro 100,-   Zahnsanierung 

Euro 595,- 

 

Für die Zukunft haben wir dann zugesagt, die Kosten für Futter und Tierarzt zu übernehmen. Dazu braucht BOB Dauer-Paten, die sich ab Euro 10,- mtl. an den Kosten beteiligen. 

 

Ein ganz ganz privates Wort: ich bin glücklich, dass wir gerade diesem Oldie zu einem schönen und würdevollen Lebensende verhelfen können. Es ist nicht gerecht, aber mancher Blick in Hundeaugen geht einem besonders Nahe.  

 

Bei uns landen -leider oder glücklicherweise- die meisten alten aber freundlichen Hunde aus der Umgebung, weil wir Tierschutz nicht als "Geschäftsmodell" betreiben, sondern die Oldies mit ihrem Charme, ihrem Wissen, ihrer Lebenserfahrung lieben. 

Aber all das geht nicht ohne Eure Hilfe, Eure Spenden ! 

Zusätzlich zu BOB haben wir in den letzten Tagen aufgenommen: 

eine alte Brackenhündin, die fast verhungert ankam und hier in Südfrankreich ihren Lebensabend verbringen darf, wir übernehmen die Tierarztkosten; 

LOUPIE, einen 11 Jahre alten Malinois, der noch ein tolles Plätzchen sucht, wobei er nicht alt und müde ist; 

LAIKA, eine abgewirtschaftete Beauceronne von 8 Jahren (die aussieht, als sei sie 12 Jahre alt), die im Moment noch auf einer Pflegestelle in Südfrankreich lebt; 

wir übernehmen in der nächsten Woche einen 11,5 Jahre alten Golden Retriever, den die Adoptanten beim Tierarzt zum abspritzen abgeben wollten, weil er von seinen jugendlichen und nicht erzogenen Nachfolgern genervt ist (das er noch lebt, hat er nur dem TA zu verdanken). 

 

All das geht nicht ohne Dauer-Paten. Schon mit Euro 10,- bis 20,- monatlich können Sie uns helfen, diese Tierschutzarbeit zu gewährleisten. Helfen Sie uns dabei, bitte !

BOULI  

Niemand von uns ist ohne Vorurteile - französische Bulldoggen schnarchen, als würde ein Wald abgesägt, mit ihren "Abgasen" könnte sie ein Heizwerk betreiben, sie sind -um es nett zu formulieren- "kapriziös". 

Und dann nehme ich aus Mitleid BOULI auf - und ich sehe die Welt neu. BOULI ist erst 3 Jahre alt, für Euro 900,- gekauft von einem Schulmädchen, dann doch lieber Ganztagsschule als Hund, abgegeben an Leute, die einen Bauernhof bewirtschaften, in dem Glauben, dass es ihr dort gut geht. Dort gibt es Nutzvieh und genauso wurde BOULI behandelt: ich muss ihr immer noch erlauben, dass sie drinnen schlafen darf, da sie weder Wolle noch Milch liefert, musste sie schon dreimal Welpen gewinnbringend zur Welt bringen, niemand ist auf die Idee gekommen, dass eine französische Bulldogge Haut- und Ohrenpflege benötigt. Ich mache seit 10 Jahren Tierschutz, aber noch nie habe ich derart zugewucherte Ohren gesehen, mit der Folge, dass BOULI im Moment taub ist. 

Diese kleine Zaubermaus ist nicht etwa enttäuscht von Menschen, sie weiß nicht, dass sie schamlos ausgenutzt wurde, sie ist absolut lebensfroh, sie verträgt sich mit allen anderen Hunden, sie liebt Menschen, traut sich nach wenigen Tagen Küßchen zu verteilen, sie ist sportlicher als ich (naja, dazu gehört vielleicht nicht viel), kann auch mal alleine bleiben, zerstört nichts, sie ist kein Kläffer und wenn ich nicht zu sportlich um die Kurven brause, fährt sie auch gerne Auto.  

Bei der Kastration wurden auch die Ohren tiefengereinigt und es wurde ein kleiner Belüftungskanal geschaffen. Ob BOULI auf Dauer ihre Hörfähigkeit wieder erlangt, können wir nicht garantieren, aber diese kleine Hündin ist so sehr auf Menschen fixiert, dass sie sie sowieso nicht aus den Augen lässt.

DIANNE  

Wir hatten sie JESSIE genannt, aber jetzt wissen wir, dass sie DIANNE heißt, ihren Namen kennt und auch nicht davor erschrickt. 

Gestern habe ich DIANNE zu mir nach Hause genommen. Wir waren zuerst noch in der anderen Stationen, für die Kaninchen hat sie sich absolut nicht interessiert. Sie hat anfangs eine große Hündin erschrocken angebellt, sich dann aber sofort wieder beruhigt, als sie merkte, dass ihr nichts geschieht.  

Auf dem Weg nach Hause hat sie sich im Auto auf eine Decke gekuschelt und nicht mehr bewegt. Ich habe sie gleich dem Tierarzt vorgestellt, denn an dem verbliebenen Auge zeigt sich ein Glaukom. Seit gestern bekommt sie die erforderlichen Augentropfen. Die Blutwerte sind besser als befürchtet, allerdings muss ich sie zum trinken animieren. Zahnstein ist zwar angeblich im April entfernt worden, aber die Zähne sehen nicht gut aus. Sie bekommt deswegen bei mir Nassfutter und ist begeistert. Bei dem bisschen, was ein Hund von 5 kg frisst, sind die Kosten dafür auch nicht ausschlaggebend. 

DIANNE leidet an Leishmaniose (vermutlich von der Mutter übertragen), die tatsächlichen Werte lassen wir überprüfen. Die Kosten für die Tabletten belaufen sich auf weniger als Euro 10,- pro Monat. 

DIANNE ist sehbehindert, aber nicht blind und kann sich gut orientieren. Probleme hat sie lediglich im Bereich von Stufen, weil ihr als einäugige Hündin die Tiefe fehlt und sie sehr vorsichtig ist. 

Die Erfahrung gestern mit DIANNE war erschreckend und berührend zugleich: Sie ist eigentlich kein ängstlicher Hund, aber sie hat ihr ganzes bisheriges Leben im Zwinger verbracht. Spaziergänge an der Leine sind noch nicht möglich. Sie gerät nicht in Panik, sondern sie wird angststarr.  

Gestern war ein unendlich aufregender Tag für sie: Die erste Autofahrt, das erste mal frei mit anderen Hunden auf einer Terrasse und im Garten, das erste mal alleine -und damit ohne Stress- gefüttert und zwar mit leckerem Nassfutter, das erst mal draußen auf einer Decke gelegen, das erste mal ein Haus betreten und abends hat diese kleine Hündin, die in 6 Wochen neun Jahre alt wird, im Haus und auf einer weichen Decke geschlafen ... 

DIANNE sucht keine Pflegestelle, die hat sie bei mir. Für sie suchen wir eine Endstelle, wobei es schön wäre, wenn es mindestens schon einen Hund geben würde. Es hilft ihr sehr, wenn sie sich an einem anderen Hund orientieren kann, schließlich ist alles, wirklich alles neu für sie. 

DIANNE wird nächste Woche kastriert, danach könnte sie in ihr neues Zuhause umziehen.

COQOUTTE  

wurde gefunden und zu einem Tierarzt gebracht. Sie hatte ganz eindeutig Welpen, außerdem einen großen Tumor. Der Tierarzt wollte sie an Leute zurückgeben, die die Hündin angeblich von dem früheren Eigentümer übernommen bzw. sie gefunden hatten. Bei diesen Leuten, die in äußerst primitiven Verhältnissen leben, musste COQUOTTE jedes Jahr Welpen zur Welt bringen, auch jetzt mit ihren 8 Jahren. Und so sollte es weiter gehen, die Welpen seien doch so süß und gut zu verkaufen. Eine Operation des Tumors lehnten sie ab. Es gab keinerlei Einsicht und Verständnis bei diesen Unmenschen. So haben wir mit Polizei und Auffang- und Tötungsstation darauf bestanden, dass sie als Fundhund behandelt wird und sie dann sofort übernommen. Nächste Woche zieht COQUOTTE bei mir ein, der Termin für die Operation steht schon, vermutlich wird nicht nur eine Operation notwendig sein. 

Danach suchen wir ein liebevolles Zuhause für die Maus. Sie verträgt sich mit jedem anderen Hund, ist absolut lieb zu Menschen, anhänglich, verschmust - eine typische Spanielhündin eben. 

Wer bietet ihr das passende Plätzchen ?

STELLA  

lebte seit Welpenalter bei ihrer Familie. Ihre Eltern sind daher bekannt, sie ist ein Mischling zwischen Cocker und St. Hubertus-Hund. Nun, den Cocker sieht man an der Größe (knapp 40 cm), Körperform und Gesicht erinnern ehe an einen Bruno de Jura. STELLA ist lieb und vorsichtig zu Menschen, sie versteht sich mit allen anderen Hunden, sie hat nur einen Fehler: sie läuft weg.  

Aber eigentlich können wir ihr dies nicht vorwerfen, der Garten der Familie ist nicht eingezäunt, die Leute arbeiten den ganzen Tag und STELLA suchte den Kontakt zu Menschen ! Sie wurde immer wieder von der Polizei eingesammelt und es war die Polizei, die den Leuten empfahl, sie abzugeben, bevor sie unter einem Auto landet oder von irgendjemandem gefunden und als Gebärmaschine missbraucht wird. 

STELLA wurde am 18.02.2016 geboren, ist also gerade mal anderthalb Jahre alt und wir suchen nun für sie eine Familie, die auch Zeit für einen jungen Hund hat. 

Die Pflegestelle berichtet: 

"Wie schon vorausgesagt, ist sie auch mit unseren beiden Jack Russel absolut verträglich. STELLA ist stubenrein und zeigt sich gut erzogen. Inzwischen machen wir die großen Spaziergänge ohne Leine. Sie hört gut und kommt sofort, wenn man sie ruft. Wenn sie rausgehen möchte (weil sie z.B. ein dringendes Geschäft zu verrichten hat), dann geht sie zur Haustür. Sie ist ganz zauberhaft und bettelt um Streicheleinheiten. Sie liebt es, auf einer weichen Decke zu liegen. Bref - c'est une amour !" 

Sie ist also wirklich keine Abhauerin, sie will nichts weiter, als bei Menschen leben. Wir werden doch auch für sie ein tolles Plätzchen finden ?

LINA  

landete in einer Tötungsstation. An ihr kann es nicht gelegen haben, sie ist freundlich und für ihr jugendliches Alter sogar relativ ruhig. Ich betone "relativ", denn natürlich ist sie ein Hunde-Baby, das noch nichts gelernt hat. 

Gemäß Pass ist sie ein JR-Beagle-Mischling, aber sie hat jetzt schon die Größe von einem kleinen Jack Russel und die Pfoten verraten, dass sie mal relativ groß werden wird. Da wir die Eltern nicht kennen, können wir nichts dazu sagen. Der Jack Russel in der Abstammung ist offensichtlich, wobei die französischen Jackies i.d.R. sehr freundlich und verträglich sind und die meisten auch keine Katzen jagen. Der größere Vorfahre ist vermutlich ein Francais tricolor. Dann würde sie in einigen Monaten gut kniehoch sein. 

Glücklicherweise haben wir jetzt noch in Frankreich eine Pflegestelle gefunden, so dass sie aus dem Zwinger raus kann. Die Hütten sind nicht beheizt und es wird nachts schon recht kalt. Außerdem gibt es dort einen erwachsenen JR, bei dem sie schon mal die ersten Unterrichtsstunden nehmen kann. 

Wir suchen für LINA eine Familie, die genügend Zeit und Erfahrung hat, um einem Welpen die Welt zu zeigen, sie liebevoll zu erziehen und  

sie in ihr Leben integrieren will.

LINO 

ist ein reinrassiger St. Hubertus. Er ist die Freundlichkeit in Person, er liebt alle Menschen, versteht sich mit anderen Hunden und selbst Katzen findet er ok. 

LINO ist am 23.09. zwei Jahre alt geworden. Leider hat er seinen Geburtstag nicht feiern können, sondern musste ihn im "Hunde-Knast" verbringen. Er leidet im Zwinger, man merkt, dass er es kennt, mit Menschen zu leben. 

LINO wird gechipt, geimpft und kastriert vermittelt. Für diesen wunderschönen und großen Kerl von fast 50 kg suchen wir nun ein liebevolles Zuhause.

GUS 

Notruf über eine Pflegestelle: die Tochter ihrer Nachbarin hat festgestellt, dass ihr Dackel bei ihr nicht glücklich ist. GUS ist 5 Jahre alt, also kein Oldie, sie wohnt in einer Wohnung und arbeitet den ganzen Tag ... man mag das gar nicht kommentieren. Die Mutter ist alt und kann ihn auch nicht aufnehmen, sie hat bereits einen Bichon in ihrem winzigen Garten, der nicht ausgeführt wird. 

Unsere Pflegestelle kennt GUS persönlich und beschreibt ihn als sehr freundlich, gut erzogen, sehr sauber und er kenne und liebe Kinder. Er stellt auch nichts an, wenn er alleine bleibt. GUS versteht sich mit allen anderen Hunden und sogar Katzen stellt er normalerweise nicht nach. Er sei kein Couchpotate, ein gesunder, kräftiger Hund, der nicht getragen werden will, sondern weiß, dass er eigene 4 Pfoten hat. 

 

Auf diesen möchte er gerne mit seinen Menschen die Welt erkunden und er sollte natürlich auf keinen Fall mehr als 4 Stunden täglich alleine bleiben müssen. Wer hat für diesen kleinen Kerl das passende Plätzchen ?

  RALF

ist in seinem  

neuen Zuhause

TACO  

ist in seinem  

neuen Zuhause.

BUERK  

ist in seinem  

neuen Zuhause

CEM jetzt BAILEY

ist glücklich in seinem

neuen Zuhause.

BAILEY hat sich hier von Minute 1 an heimisch gefühlt.  

In meiner Wohnung angekommen, hat er sich sofort vor mich geworfen, um sich kraulen zu lassen. Er hat kurz sein neues Reich beschnüffelt und sich dann auf die für ihn vorgesehene Matte gelegt. Wenn ich in der Wohnung herumgelaufen bin, hat er immer wieder meine Nähe gesucht. Mir war klar: der gehört hierher. 

Also bin ich schon bei seiner ersten Tour in mein Lieblingscafé eingekehrt, wo er sich die tollsten Komplimente abgeholt hat. 

Auch die erste Nacht verlief problemlos. Kaum hatte ich mich ins Bett gelegt, legte er sich auch auf seine Matraze und schlief. Nur ab und an habe ich ihn sich wohlig grunzend räkeln gehört. Übrigens scheint er Schweine in seiner Verwandtschaft zu haben: Er grunzt sehr viel. 

Am nächsten Morgen hat er dann etwas gemacht, das mir fast die Tränen in die Augen getrieben hat: als ich im Flur Jacke und Schuhe anzog, um mit ihm spazieren zu gehen, brachte er mir die Leine! Unfassbar! 

Bailey meistert einfach alle Alltagssituationen mit Bravour. Von Kindern lässt er sich gerne Streicheln, überhaupt scheint er die Menschen zu lieben. Es ist einfach so, als sei er schon immer da gewesen und das verführt dazu, ihn auch überall hin mitzunehmen. Aber er ist eben doch ein Senior und schläft zwischendurch sehr viel. Und ganz wichtig: kraulen, schmusen und lieb haben! 

Fazit: der als aggressiv beschriebene Hund, der eingeschläfert werden sollte, ist ein wahres Goldstück. Er liegt mir gerade zu Füßen und wenn ich überlege, dass es ihn fast nicht mehr geben würde, wenn nicht jemand "geschaltet" hätte, könnte ich weinen. Mein wahrgewordenes Glück! Danke dass ihr mir das ermöglicht habt! 

-gekürzter Bericht aus seinem neuen Zuhause-

DINO

ist ein Bretone, ca. 7 Jahre alt.

Drinnen ist Dino jagdhundtypisch ein ruhiger Hund. Wenn er sich an eine Person gebunden hat, ist er ihr Schatten. Er ist ein freundlicher Hund, der auch Kinder mag. Alleine bleiben mit anderen Hunden klappt schon recht gut, sollte Dino Einzelhund werden, muss daran noch gearbeitet werden.

Im Garten ist Dino leicht zu führen und abrufbar. Unterwegs muss an der Leinenführung noch gearbeitet werden, da lässt Dino noch sehr den Jagdhund spüren. Nasenarbeit wäre da genau das Richtige.

BRANDY  

ist ein Bretone, der Tierarzt schätzt ihn auf anderthalb Jahre.

BRANDY hat zwar immer noch keine eigene Familie, aber im Tierheim (in Hessen) wird er täglich ausgeführt, kann viel besser als bei uns ausgelastet werden, jetzt fehlt nur noch eine sportliche Familie.

Auch mit

10,- oder 20,- Euro monatlich können

Sie als Dauerpaten

für Dauer-Pflegehunde sehr helfen.

Wir haben den Rotti Gérard  genannt, nach seinem verantwortungslosen Besitzer (vielleicht sieht er es und weiß dann, dass wir seinen Namen kennen). GÉRARD ist es egal, wie man ihn nennt, er hört es nicht oder nur ganz leise. Man sieht dem freundlichen Oldie an, dass er schon seit langer Zeit hätte tierärztlich behandelt werden müssen. Die Augen sind entzündet, vermutlich muss er gegen ein Glaukom behandelt werden (aber er hat keine Seh-Beeinträchtigung), er leidet an Arthrose, hat hinten kaum Muskeln, hat große Probleme mit der Prostata und hat dadurch Schwierigkeiten mit dem Pipimachen und mit den großen Geschäften. Man hätte ihn schon längst kastrieren lassen müssen, denn damit wäre dieses Problem ganz schnell behoben.

GERARD lebt nun sehr zufrieden auf einer Dauer-Pflegestelle –

wir suchen nun aber noch Paten, weil wir für seine Tierarztkosten

und Medikamente aufkommen.

Unser Verein wurde im Juni 2016 im WDR Fernsehen  vorgestellt.

Hier geht es zum Ausschnitt der Sendung

 

bitte klicken Sie hier

CLAIRCHEN

ist jetzt auf einem Dauerpflegeplatz.

FYFILLE

hat mehr gesundheitliche Probleme als abzusehen war. Sie bleibt für immer als Dauerpflegehund bei ihrer Gastfamilie und wir suchen nun Paten für die Tierarztkosten.

Wir sind in unserem

neuen Zuhause

DANOU

POLO

NAPHI

MARLEY  

ist auf einer Dauer-Pflegestelle  

bei Karlsruhe und er sucht nun Dauer-Paten für anfallende  

Tierarzt-Kosten.

GRETA

DONUTS

LIOUBA

ROY  

hat eine Not-OP gut überstanden  

und bleibt als Dauer-Pflegehund bei seiner Gast-Familie

MULAN

SEGOR

PHOENIX

KASPAR

NARNIA

CHEWIE

 

GRIOTTE     HOSS        COBY

SANKA

BELLA

DOUGH

JUBAN

MARNIE

FRIPOUILLE

SHAFT

LUKAS

ULA

CONNY

LIOKA

SPIKE

GANDI

SINBAD

ist in seinem neuen Zuhause

 

…wir möchten uns ganz herzlich für

diesen wunderbaren Hund und Ihren einmaligen Einsatz bzgl. der Vermittlung

der Joshi-Hunde bedanken.

Wir hoffen, dass Sie noch vielen Hunden

eine zweite Chance ermöglichen können…

MIELA

LUCIA

JUSTIN

IRON

OLLIE

ARTHUR

FLASH

                         RIVER

unser freundlicher tauber Rotti musste noch mal umziehen; er lebt nun auf einem Bio-Bauernhof an der Schlei, spielt mit der vorhandenen Rottweiler-Hündin, genießt schon jetzt die Ostsee und fühlt sich absolut wohl.

BEA

ECHO