unsere Hunde suchen ein Zuhause

17.06.2017

LUKAS

ist in seinem  

neuen Zuhause

Dass mir der Hund das Liebste sei,

sagst Du, o Mensch sei Sünde.

Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu,

ein Mensch nicht mal im Winde. 

Franz von Assisi

 

 

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SHAM

wir wurden um Hilfe gebeten für einen 15 Monate jungen Hund, der augenscheinlich krank sei und deshalb eingeschläfert werden sollte. Damit wir es uns nicht anders überlegen, wurde er sogar gebracht. Wir waren fassungslos über den Anblick dieses Hundes. Er sah aus wie ein Greis, konnte kaum aufrecht stehen, unter dem struppigen Fell war er rappeldünn, auch seelisch war SHAMAN ein Wrack, er hatte Angst, kannte nichts, zuckte zusammen. Die Untersuchungen beim Tierarzt ergaben keinerlei Erkrankungen. Er war einfach mit zu wenig und absolut minderwertigem Futter in einem Verschlag gehalten worden ! Nach 5 Wochen mit ordentlichem Futter, den viel besseren Rahmenbedingungen in unserer Pension, ist er nicht wieder zu erkennen.  Das Fell ist allerdings noch recht struppig und man merkt, dass er bisher nichts lernen durfte.

SHAM ist ein fröhlicher, selbstbewusster junger Berner Sennen-Beauceron-Mischlingsrüde geworden, der übermütig springen kann und dem jetzt nur noch eine Familie fehlt, die ihm das Hunde-Einmaleins beibringt.

LIOUBA Die anderhalb Jahre alte Husky-Hündin sei doch viel lebhafter als erwartet und man sei krank und die Hündin sei zu jung für sie. Das ist natürlich falsch, die Hündin ist nicht zu jung, sondern die Leute waren zu alt, um nochmal einen Welpen aufzunehmen - aber verantwortungslose und geldgierige Züchter machen es möglich. LIOUBA ist grundsätzlich verträglich mit anderen Hunden, aber sie neigt zu Dominanz und legt gern ihre Pfote auf den Rücken der anderen Hunde, die das nicht besonders mögen. Sie ist aber nicht bissig, sondern es fehlt einfach ein wenig an Erziehung. Zu Menschen ist sie ausnahmslos nur lieb, vielleich auch dort mal etwas stürmisch.

Nun suchen wir Menschen, die LIOUBA um ihrer selbst willen mögen, sie nicht als Sparring-Partner für einen anderen nicht ausgelasteten Hund suchen. Ideal wäre es, wenn sich ihre neue Familie mit den nordischen Rassen schon auskennt. LIOUBA ist kein Schlittenhund, der stundenlang rennen will, aber sie ist auch kein Couchpotato !

ANTON

In der letzten Woche wurde in ein Tierheim in der Haute Provence eingebrochen und dort sieben Katzen mit einem Spaten erschlagen. Es ist das überfüllte Tierheim, aus dem wir -wann immer möglich- Hunde übernehmen.  

ANTON hat es überlebt, aber er hat eine Riesenbeule am Kopf. Die Tierärztin meint, dass es noch einen Monat dauern wird, bis sich das Hämatom zurückgebildet hat. ANTON kann nicht zurück in einen der überfüllten Zwinger, sobald ihn die anderen Hunden berühren, würde er vermutlich vor Schmerzen schreien und die anderen würden ihn attackieren. Es gibt keine freien Einzelzwinger und so hängt der arme Kerl daußen an einer Kette von 3 m, Tag und Nacht. Der Täter sollte dort an der Kette hängen, aber doch nicht das Opfer !! 

Natürlich werden wir ihn so schnell wie möglich dort rausholen, aber auch wir können ihm kein ruhiges Zuhause bieten, sondern nur einen Einzelzwinger von 8 qm, immerhin mit einer isolierten Schutzhütte. Aber ANTON braucht Pflege und Ruhe. Natürlich wird er auch eine Gehirnerschütterung haben und da ist die Unruhe in einer hiesigen Hundepension  eine Katastrophe. 

Wir suchen daher für ANTON ganz schnell eine Familie, die ihn wenigstens aufnimmt, bis er wieder gesund ist. ANTON ist ein freundlicher und verträglicher Brackenmischling, der im Moment einfach Pflege und Ruhe braucht.  

Wer kann uns, wer kann ANTON helfen ? 

Für die Pensions-, Fahrt- und Tierarztkosten braucht ANTON Paten.  

Wenn Sie helfen mögen, dann überweisen Sie uns bitte eine Spende .

LOGAN

Meine Hinterbeine sind noch auf dem Boden...

Also bin ich eigentlich nicht wirklich auf der Couch....

Wer hätte denn ein Couchplätzchen für mich?

Ich bin 2 Jahre jung, ein schmusiger kastrierter Bursche, rumtoben und lange Schnüffelspaziergänge stehen auf meiner Top-Ten-Liste. Katzen verjagen und das Haus meiner Pflegefamilie bewachen gehören auch dazu. Ich bin gesund und frech wie Oskar......laufe sehr gut an der Leine trotz meines durchaus vorhandenen Jagdtriebs - schließlich bin ich ein Griffon-Mix ein Labrador dürfte auch mit drin sein. Mein eines Vorderbeinchen ist nach einem Unfall schief zusammengewachsen, behindert mich aber kaum. Flink wie ein Wiesel und total verspielt. Autofahren macht mir großen Spaß, beim Doc zeige ich keinerlei Scheu.

Kinder mag ich sehr - sie sollten aber schon standfest sein, da ich meine Begeisterung sehr überschwänglich zeige.

ECHO ist eine wunderhübsche Petit Griffon Bleu de Gascogne. Sie wurde geboren im Herbst 2009 und lebte bei einem Jäger. Erst glaubte er, sie wolle nicht jagen, dann stellte sich heraus, dass sie an HD leidet und nicht jagen kann. Immerhin hat er sie nicht einschläfern lassen oder als Gebär-maschine genutzt, aber letztlich musste sie seinen Zwinger verlassen.

Auch wenn sie jetzt im Zwinger einer Auffang-station ist, es könnte ihr Glückstag gewesen sein, denn so ängstlich, wie ECHO ist, kann sie ein liebevolles Leben nicht kennen.

Für ECHO suchen wir Menschen, die ein wenig Geduld haben und dieser wunderschönen freundlichen und mit jedem verträglichen Hündin ein liebevolles Zuhause bieten, das nach Möglichkeit ebenerdig sein sollte.

TOOBIE ist mit knappp 9 kg kein Mini, aber natürlich dennoch handlich, wobei man die Spaziergänge genießt, weil er nicht zieht. TOOBIE ist Menschen gegenüber sehr freundlich, anhänglich und möchte am liebsten immer mit dabei sein. Er wird aber auch als guter Wächter beschrieben, d.h. er schlägt an, wenn jemand kommt. TOOBIE ist mit anderen Hunden verträglich, egal ab Hündin oder Rüde, aber er würde es genießen, der Mittelpunkt seiner Menschen zu sein. Katzen sind nicht unbedingt seine Freunde. Er hat bisher bei älteren Menschen gelebt und man glaubt, dass er selbst auch einen typischen Rentner-Haushalt bevorzugen würde.

TOOBIE ist nicht auf einer Pflegestelle, sondern in einer Pension untergebracht, er leidet sehr darunter, nicht ständig bei Menschen sein zu dürfen. Also - gibt es für ihn Menschen, die ihn einfach immer mitnehmen, zum Spazierengehen, zum Konditorn, oder mit ins Büro, die ihm einen Platz auf der Couch einrichten und sich über das intelligente Kerlchen freuen ?

TAO

wird im März 2 Jahre alt, er ist freundlich, anschmiegsam, mit allen anderen Hunden verträglich, er liebt Kinder - eigentlich der absolute Traumhund, bis sich ihm ein Mann nähert. TAO ist kein Fundhund, sondern wurde aus schlechter Haltung befreit. Wir wissen nicht, was ihm angetan wurde, aber es muss schlimmes gewesen sein. Dennoch hat er sich seine unendliche Freundlichkeit gegenüber Menschen bewahrt, aber die Nähe von Männern löst Panik bei ihm aus und er versucht zu fliehen, notfalls durch ein geschlossenes Fenster.

Wir suchen nun für diesen wunderschönen jungen Rüden einen Frauenhaushalt, bei dem dieser anfangs etwas schüchterne Hund zeigen kann, dass er eigentlich ein zarter Charmeur ist.

TAO ist bereits kastriert und wartet auf einer  

Pflegestelle bei Hamburg auf seine neue Familie.

SEGOR  

ich bin 4 Jahre jung und ein echter Setter. 

Ich lebe auf einer Pflegestelle in 31073 Delligsen. Rassebedingt habe ich natürlich Jagdtrieb, aber wenn man artgerecht mit mir arbeitet und ich ausgelastet werde, bin ich zufrieden. Dummysuche und Spurensuche, das wäre genau mein Ding. 

Ich war anfangs etwas ängstlich, aber mein Pflegefrauchen hat mir gezeigt, dass mir nichts passiert und ich werde immer mutiger. Ich gehe gut an der Leine. Bei anderen Hunden bin ich etwas schüchtern, aber unterwerfen tue ich mich nicht. Bei Hündinnen hat mein Pflegefrauchen noch keine Erfahrung mit mir gemacht. Ich lebte aber vorher in einem großen Zwinger sowohl mit anderen Rüden als auch Hündinnen zusammen, ohne Probleme.

Ich liebe die Menschen und wünsche mir eine Familie, gern auch mit Kindern, aber Zeit sollte für mich da sein. Ich bin gechipt und geimpft und werde demnächst noch kastriert.

                        MARNIE  

ist eine 5 bis 6 Jahre alte kleinbleibende Jagdhündin, die aber nicht jagen wollte. Deswegen wurde sie vermutlich rausgeschmissen. Da sie mit allen Hunden verträglich und auch zu Menschen ausnahmslos freundlich ist, fanden wir eine Pflegestelle für sie. 

Die Pflegestelle: "MARNIE ist eine sehr liebe Brackenhündin, die keinerlei Jagdinstinkt hat. Ich lasse sie mittlerweile an der Schleppleine frei laufen und ihre einzige Sorge besteht darin, mich bloß nicht aus den Augen zu verlieren. Sie ist leinenführig und mit anderen Hunden verträglich. Es hat ein paar Tage gedauert, bis sie Vertrauen zu mir gefasst hat. Sie mag sehr gerne gestreichelt werden. Sie kommt allerdings noch nicht von selbst an, dazu ist sie noch zu vorsichtig. Aber sie mag es sehr, wenn man sie "durchknuddelt". Männern und fremden Personen versucht sie immer noch auszuweichen.

MARNIE ist absolut stubenrein. Sie schläft am liebsten in ihrem Hundekörbchen im Schlafzimmer, da fühlt sie sich wohl. Gebellt hat sie bisher noch nie. Sie sagt zwischendurch "Wuff", aber das soll wohl heißen "wo bist Du, Frauchen". Auch meinen Katzen tut sie nichts.Sie fährt gerne mit uns Auto und geht sehr gerne spazieren. Sie fängt langsam an, zwischendurch auch mal zu rennen und stoppt dann auf einmal, als würde sie sich über die Freude des Umherspringens erschrecken und kommt dann ganz schnell wieder zu mir zurück gerannt. 

Also, MARNIE ist ein super lieber Hund, der sehr gut in eine Familie mit Kindern passen würde - sie verhält sich absolut unkompliziert." 

Sind Sie nun neugierig geworden ?  

  MARNIE kann in Hemmoor (bei Hamburg) besucht werden.

JUBAN  

ist wunderschön, mit 7 Monaten wurde er auf einem Gartenmarkt in Marseille gekauft, bis dahin war er niemals ausgeführt worden, hat niemals seine Box verlassen. Heute liebt er es, an der Leine ausgeführt zu werden, wobei er häufig zieht. Außerdem kennt er nur Spaziergänge in den Weinfeldern, einen Ort hat er noch nie betreten. JUBAN ist ängstlich, geht aber neugierig auf Menschen zu, er kennt und mag es aber nicht, gestreichelt zu werden. Das ist allerdings typisch für ChowChows, sie sehen aus wie Kuschelbärchen, aber sie sind keine.

Vor vielen Alltagsgeräuschen hat er Angst (Autos, Motorräder) und droht dann, in Panik zu geraten. Am sichersten fühlt er sich im Haus und im eigenen Garten. Er hat Verlassensängste, wenn man ihn einsperrt, kann er auch etwas kaputt machen. Er wäre am liebsten Einzelprinz, kann aber auch einen weiteren ruhigen Hund akzeptieren. Kleine Kinder sollten nicht in seinem neuen Zuhause sein, weil sie vermutlich nicht verstehen, dass er nicht gestreichelt werden möchte. Abgesehen von diesen Fehlern ist er sehr anhänglich. 

Wir haben bereits einen ChowChow von dieser Dame übernommen, die Beschreibung lautete ähnlich. Wir fanden eine tolle Familie, die immer Chows hatte und sich mit den rassebedingten Eigenschaften auskennt. Anfangs gab es Schwierigkeiten, weil er sich wirklich nur in Haus und dem eigenen Garten sicher fühlte, auch für die Verrichtung seiner Geschäfte. Es hat einige Zeit gedauert, aber die Geduld der Adoptanten hat sich gelohnt. Sie schwärmen heute von dem besten Chow, den sie jemals hatten, ruhig und gelassen, freundlich zu Menschen, aber nicht aufdringlich, verträglich mit anderen Hunden, aber nicht besonders an ihnen interessiert. 

Ob wir nochmal solch tolle Menschen finden, die mit Geduld, Feingefühl und Konsequenz auch JUBAN diese Chance gewährt ?

LOUPIE

ist am 10.04. zehn Jahre alt geworden. Er hat seinen Geburtstag nicht feiern können, weil er in einem Zwinger einer Auffang- und Tötungsstation saß. Der ehemalige Eigentümer wurde gefunden, er hat den Hund an einen Araber weitergegeben, der ihn auf dem Balkon hielt. Glücklicherweise wollte dieser Typ ihn nicht zurück haben. 

 

LOUPIE ist zwar ein Malinois, aber er scheint nicht aus einer Arbeitslinie zu stammen, außerdem ist er mit seinen 10 Jahren schon ein klein wenig gesetzt. Eine Schlaftablette ist er aber nicht, dafür aber unfassbar gut erzogen. Er kann frei laufen, ein Pfiff und er ist wieder bei Fuß. LOUPIE ist zu Menschen unendlich freundlich, mit Hündinnen versteht er sich sehr gut, flirtet sogar mal mit ihnen, gegenüber Rüden ist er nicht aggressiv, möchte sich aber nicht die Decke mit ihnen teilen. Man kann aber mit ihm ohne Probleme an anderen Rüden vorbeigehen, weil er so gehorsam ist. Auf Katzen reagiert er zwischen neugierig und gierig ... Bei der eigenen Katze kann man ihm vermutlich verbieten, ihr hinterher zu steigen, draußen wird er Katzen jagen. 

Wir haben LOUPIE versprochen, dass wir auch für ihn eine Familie finden, die ihm einen engen Familienanschluss garantiert. Interessenten, die glauben, ein Hund würde sich im Zwinger wohl fühlen, mögen sich bitte nicht melden - alle anderen sind uns herzlich willkommen. 

LOUPIE lebt inzwischen im Sauerland und kann dort besucht werden

ROY  

Leider muss ROY seine Pflegestelle schnellstmöglich verlassen, er macht keine Probleme, aber seine Pflegestelle fühlt sich mit dem großen Hund überfordert - sie hatten bisher nur Hunde von ca. 10 kg. 

ROY ist ein Traumhund, er liebt kleine und große Menschen, er ist sehr anhänglich, stubenrein, fährt gerne Auto, macht im Haus nichts kaputt. Draußen verträgt er sich auch mit anderen Hunden bzw. interessiert sich nicht für sie - Menschen sind ihm aber viel wichtiger. 

ROY ist ein Appenzeller-Schäferhund Mischling. Er kam völlig abgemagert im Tierheim an und durfte schnell in eine Pflegestelle umziehen und wird dort aufgepäppelt. ROY ist ein lieber Hund, der am liebsten in seine Menschen rein kriechen möchte.

Mit Hunden versteht er sich draußen gut. Katzen sind nicht so sein Fall. 

Er sucht Menschen, die Zeit für ihn haben, er möchte laufen und kuscheln, am besten gleichzeitig. 

Wer gibt diesem liebenswerten Hund ein Zuhause? 

In Kürze wird Roy kastriert (sobald er noch etwas zugenommen hat), geimpft und gechipt ist er schon. 

Roy lebt momentan in Oldenburg i.O. 

Daher sucht er ein Zuhause/Pflegestelle ohne Hund und Katze - Kinder dagegen liebt er !

ARTHUR

ist in seinem  

neuen Zuhause

PHOENIX : auferstanden aus der Asche.

Die Polizei fand eine Hündin in einem schrecklichen Zustand, sie bewegte sich nicht mehr, man glaubte an einen Unfall. Man brachte sie zum örtlichen Tierarzt. Sie musste sofort als Notfall operiert werden, die Operation würde Euro 450,- kosten. 

Die Polizisten riefen die Bürgermeisterin an, die sich weigerte, die Kosen zu übernehmen und die Einschläferung verlangte!  

Die Tierärzte haben sie auf eigene Kosten operiert und einige Tage stationär aufgenommen. Am Dienstag letzter Woche konnte Domi PHOENIX zu sich nach Hause holte. Mit dem Verbandswechsel mussten mehrfach die Wunde neu geschlossen werden, aber PHOENIX frisst gut, sie trinkt gut, sie ist absolut sauber und sie fängt an, zu kommunizieren (sie wackelt mit dem Schwanz vor Freude, wenn sie Domi sieht). Es ist eine ganz tolle Hündin, freundlich, lieb, verträglich mit allen Hunden, anhänglich, sie mag sie sehr. Sie ist erst 5-6 Jahre alt, wurde zur Reproduktion benutzt (woher kommen wohl die vielen billigen Welpen?), man sieht es auch an den großen Zitzen. Beim nächsten Arztbesuch wird ein großes Blutbild erstellt. 

Für diese Hündin suchen wir die passenden Menschen. Sie braucht Verständnis, aber kein Mitleid. Sie braucht Zuspruch, aber kein Jammern darüber, was sie erlebt hat. Sie hat es überlebt und sie soll jetzt in die Zukunft schauen. Eine Zukunft, die ihr ermöglicht, das nachzuholen, was man ihr bisher aus Geldgier und unmoralischem Verhalten verweigert hat.  

Sie braucht weiterhin medizinische Betreuung und Menschen, die bereit und fähig sind, dies zu leisten. Ich kann noch nicht sagen, was notwendig ist, Ohrenpflege, Hautpflege, gutes Futter, sie wird durch die langanhaltende Entzündung immer wieder zu Blasenentzündungen neigen. Und dennoch wird sie ein wunderschönes Leben haben können und wir wollen alles tun, dass sie es beginnen kann.

OLLIE  

stammt aus Deutschland, die ersten 9 Jahre hat er bei älteren Leuten verbracht und war dort sehr glücklich. Sie mussten ihn dann aus gesundheitlichen Gründen abgeben und er kam zu einem jungen Mädel, das ihn liebevoll versorgte. Seit 4 Jahren ist er nun dort, inzwischen 13 Jahre alt. Aber bei dem jungen Mädel ist es inzwischen unruhig geworden, es gibt nämlich einen kleinen Sohn und Nichten, die ihn gern und oft besuchen. Das ist dem kleinen Oldie aber zuviel, OLLIE leidet, fühlt sich zurückgesetzt, jammert herzerweichend, wenn er mal alleine bleiben muss und er zieht sich immer mehr zurück.

Mit schwerem Herzen wird nun nochmal ein neuer Platz für OLLIE gesucht. Ideal wäre ein älteres Ehepaar oder ein älterer Mensch, der nicht mehr berufstätig ist, für den OLLIE der Mittelpunkt seines Lebens ist. OLLIE ist keine Schlaftablette, natürlich will er nicht am Fahrrad gejagt werden (eher im Körbchen spazieren gefahren weden), einstündige Spaziergänge genießt er aber immer noch. Ein paar Zähne hat er schon verloren, so dass manchmal die Zunge seitlich rausrutscht, was ihn unverwechselbar macht.

Die Spaziergänge mit OLLIE sind ein Vergnügen, er ist verträglich mit anderen Hunden, zieht nicht an der Leine, kennt die Grundkommandos und Zuhause nach dem Spaziergang dann die Siesta auf der Couch.

OLLIE lebt nun im Sauerland, wo er auch besucht werden kann. Es muss doch möglich sein, für diesen kleinen freundlichen Notfall nochmal die richtigen Menschen zu finden.

CONNY  

wird auf 3 Jahre geschätzt. Sie ist freundlich, verträglich, verschmust und auch noch stubenrein. Ich habe sie bei mir Zuhause aufgenommen, daher kann ich sie gut beurteilen. Aber sie langweilt sich hier, denn sie will spielen und 14 Jahre alte Spaniel und meine 11 Jahre alte Rotti wollen das nicht ... CONNY neigt dazu, sich bei Langeweile außerhalb ein Betätigungsfeld zu suchen, deshalb müssen nun alle Hunde viel mehr im Haus sein, als eigentlich notwendig wäre. 

Wir suchen deshalb dringend eine Familie für sie, gerne mit Kindern und gerne in einer Wohnung. Nach Ostern könnte sie mit mir privat mitfahren und jederzeit auf der Strecke bis nach Lübeck aussteigen.

CONNY zieht nicht an der Leine, sie fährt gerne Auto und sie macht im Haus und im Garten nichts kauputt. Ach ja, sie hat auch kein Problem damit, neben dem Schreibtisch zu warten, bis wieder "Spielzeit" angesagt ist. Sie ist einfach lieb. 

Wer hat schon immer solche eine unkomplizierte Hündin gesucht ?

LUCIA  

ist in ihrem  

neuen Zuhause

NINA  

ist eine alte große Hündin, geboren 2005. NINA ist es eindeutig nicht gut gegangen. Einerseits fett gefressen, andererseits überhaupt keine Muskeln - sie scheint irgendwo im Vorgarten oder in der Garage gelebt zu haben. Und dann Endstation Tötungsstation ! 

Gesundheitlich hat NINA nicht mehr viel zu bieten, sie stolpert schon manchmal beim Laufen, aber noch hat sie nicht aufgegeben, sie verzehrt sich vor Sehnsucht zu Menschen und möchte in sie hineinkriechen. 

NINA versteht sich mit anderen Hunden, beachtet keine Katzen, ihr ganzes Interesse gilt den Menschen. Vielleicht finden wir doch noch jemanden, der ihr für die letzte Zeit ihres Lebens ein liebevolles Zuhause bietet ? 

NINA wird mit Schutzvertrag, aber natürlich ohne Schutzgebühr übergegeben.

DIANNE  

Wir hatten sie JESSIE genannt, aber jetzt wissen wir, dass sie DIANNE heißt, ihren Namen kennt und auch nicht davor erschrickt. 

Gestern habe ich DIANNE zu mir nach Hause genommen. Wir waren zuerst noch in der anderen Stationen, für die Kaninchen hat sie sich absolut nicht interessiert. Sie hat anfangs eine große Hündin erschrocken angebellt, sich dann aber sofort wieder beruhigt, als sie merkte, dass ihr nichts geschieht.  

Auf dem Weg nach Hause hat sie sich im Auto auf eine Decke gekuschelt und nicht mehr bewegt. Ich habe sie gleich dem Tierarzt vorgestellt, denn an dem verbliebenen Auge zeigt sich ein Glaukom. Seit gestern bekommt sie die erforderlichen Augentropfen. Die Blutwerte sind besser als befürchtet, allerdings muss ich sie zum trinken animieren. Zahnstein ist zwar angeblich im April entfernt worden, aber die Zähne sehen nicht gut aus. Sie bekommt deswegen bei mir Nassfutter und ist begeistert. Bei dem bisschen, was ein Hund von 5 kg frisst, sind die Kosten dafür auch nicht ausschlaggebend. 

DIANNE leidet an Leishmaniose (vermutlich von der Mutter übertragen), die tatsächlichen Werte lassen wir überprüfen. Die Kosten für die Tabletten belaufen sich auf weniger als Euro 10,- pro Monat. 

DIANNE ist sehbehindert, aber nicht blind und kann sich gut orientieren. Probleme hat sie lediglich im Bereich von Stufen, weil ihr als einäugige Hündin die Tiefe fehlt und sie sehr vorsichtig ist. 

Die Erfahrung gestern mit DIANNE war erschreckend und berührend zugleich: Sie ist eigentlich kein ängstlicher Hund, aber sie hat ihr ganzes bisheriges Leben im Zwinger verbracht. Spaziergänge an der Leine sind noch nicht möglich. Sie gerät nicht in Panik, sondern sie wird angststarr.  

Gestern war ein unendlich aufregender Tag für sie: Die erste Autofahrt, das erste mal frei mit anderen Hunden auf einer Terrasse und im Garten, das erste mal alleine -und damit ohne Stress- gefüttert und zwar mit leckerem Nassfutter, das erst mal draußen auf einer Decke gelegen, das erste mal ein Haus betreten und abends hat diese kleine Hündin, die in 6 Wochen neun Jahre alt wird, im Haus und auf einer weichen Decke geschlafen ... 

DIANNE sucht keine Pflegestelle, die hat sie bei mir. Für sie suchen wir eine Endstelle, wobei es schön wäre, wenn es mindestens schon einen Hund geben würde. Es hilft ihr sehr, wenn sie sich an einem anderen Hund orientieren kann, schließlich ist alles, wirklich alles neu für sie. 

DIANNE wird nächste Woche kastriert, danach könnte sie in ihr neues Zuhause umziehen.

                                                            BOB

Im Moment suchen ganz viele Hunde bei uns ein Zuhause, aber ganz besonders liegt mir BOB am Herzen. Er war in der benachbarten Tötungsstation gelandet; kurz bevor der Tierarzt für seine traurige Aufgabe kam, wurden wir informiert und haben sofort zugesagt, ihn zu übernehmen. Der Tierarzt wurde dennoch tätig, aber es war die Impfung. Seine Blutwerte sind gut, er braucht noch nicht einmal Medikamente. 

Wir wissen nicht genau, wie alt BOB ist, aber sicherlich mehr als 10 Jahre. Er ist langsam, er ist müde, er ist auch schwerhörig, aber er kommt sofort aus der Hütte, wenn sich Menschen nähern und schaut sie sehnsüchtig an. Es ist ein Blick, den man nicht beschreiben kann. 

 

Soeben erreichte uns ein wunderbaren Anruf:  

Helga und Thomas W. haben diesem Blick auch nicht standhalten können und sich bereit erklärt, BOB für die letzte Zeit seines Lebens aufzunehmen !!! Ich bin darüber besonders glücklich, ich kenne Helga und Thomas seit Jahren, ihre Hunde, ihr Haus und ihren Garten. Ein besseres Zuhause hätte er wohl kaum finden können.

Aber wir suchen nun Paten für die Kosten.

 

Es gibt Einmal-Kosten: 

Euro 150,-  Transport bis Norddeutschland 

Euro 120,-  Pensionskosten hier (bis Gültigkeit Impfung) 

Euro  40,-   Pass und Impfung 

Euro  35,-   Blutwerte 

Euro 150,- Kastration (Probleme mit der Prostata, wir werden ihn in Deutschland kastrieren lassen, obwohl dies dort teurer ist) 

Euro 100,-   Zahnsanierung 

Euro 595,- 

 

Für die Zukunft haben wir dann zugesagt, die Kosten für Futter und Tierarzt zu übernehmen. Dazu braucht BOB Dauer-Paten, die sich ab Euro 10,- mtl. an den Kosten beteiligen. 

 

Ein ganz ganz privates Wort: ich bin glücklich, dass wir gerade diesem Oldie zu einem schönen und würdevollen Lebensende verhelfen können. Es ist nicht gerecht, aber mancher Blick in Hundeaugen geht einem besonders Nahe.  

 

Bei uns landen -leider oder glücklicherweise- die meisten alten aber freundlichen Hunde aus der Umgebung, weil wir Tierschutz nicht als "Geschäftsmodell" betreiben, sondern die Oldies mit ihrem Charme, ihrem Wissen, ihrer Lebenserfahrung lieben. 

Aber all das geht nicht ohne Eure Hilfe, Eure Spenden ! 

Zusätzlich zu BOB haben wir in den letzten Tagen aufgenommen: 

eine alte Brackenhündin, die fast verhungert ankam und hier in Südfrankreich ihren Lebensabend verbringen darf, wir übernehmen die Tierarztkosten; 

LOUPIE, einen 11 Jahre alten Malinois, der noch ein tolles Plätzchen sucht, wobei er nicht alt und müde ist; 

LAIKA, eine abgewirtschaftete Beauceronne von 8 Jahren (die aussieht, als sei sie 12 Jahre alt), die im Moment noch auf einer Pflegestelle in Südfrankreich lebt; 

wir übernehmen in der nächsten Woche einen 11,5 Jahre alten Golden Retriever, den die Adoptanten beim Tierarzt zum abspritzen abgeben wollten, weil er von seinen jugendlichen und nicht erzogenen Nachfolgern genervt ist (das er noch lebt, hat er nur dem TA zu verdanken). 

 

All das geht nicht ohne Dauer-Paten. Schon mit Euro 10,- bis 20,- monatlich können Sie uns helfen, diese Tierschutzarbeit zu gewährleisten. Helfen Sie uns dabei, bitte !

MULAN  

ist eine Dogo Argentino von gerade mal 10 Monaten. Sie musste innerhalb eines Tages weg, sonst wollte man sie einschläfern. Man hatte vergessen sie zu erziehen, sie verteilte Mehl im Wohnzimmer  und hat mal drinnen Pipi gemacht - wenn sie nicht in der Transportbox eingesperrt war. Nun, wir wissen, dass es 2 Kategorien von Menschen gibt, die sich sofort entscheiden: Vermehrer, MULAN wäre als Gebärmaschine im Zwinger oder auf dem Balkon gelandet. Die Verkäufer nennen das dann familiäre Aufzucht von Welpen. Oder bei Dreckspack, das versucht hätte, sie scharf zu machen. 

Sie ist eine wunderschöne und verschmuste Hündin, die auch gut zur Ruhe kommt. 

Wir suchen nun für MULAN eine sportliche Familie, die bereit und fähig ist, dieser jungen Hündin das beizubringen, was sie bisher nicht gelernt hat, die ohne Mitleid, aber mit Verständnis und Gelassenheit mit ihr arbeitet, sie auslastet und ihr ein liebevolles Zuhause gibt, bei dem auch die Streicheleinheiten nicht zu kurz kommen.  

Ach ja, wir haben sie sofort kastrieren lassen, damit auch in Deutschland niemand auf dumme Gedanken kommt ...

IRON  

fühlt sich in seinem  

neuen Zuhause sehr wohl

Er frisst manierlich, klaut keinem anderen Hund das Futter, lässt es sich aber auch nicht stehlen, er ist stubenrein, er fährt gerne Auto (aber nicht so gerne in einer Box). Draußen hat er mit den anderen Rüden Wett-Pinkeln gemacht, drinnen brauchte ich ihn nur einmal scharf ansehen und alles war gut. JUSTIN ist sehr anhänglich, ich werde sicherlich sehr schnell ohne Leine mit ihm laufen können, sein Jagdtrieb beschränkt sich momentan auf Fliegen. Er liebt es, wenn ich am Schreibtisch sitze und arbeite und liegt dann tiefenentspannt zu meinen Füßen - und das schon nach wenigen Stunden in seinem "Zwischendurch-Zuhause". 

Ich wünsche mir, dass er seinen 6. Geburtstag im August dieses Jahres bei seiner Für-immer-Familie feiern kann.

JUSTIN ist ein Jack-Russel-Mischling von ca. 7-8 kg. Er ist zierlich, aber hochbeinig. Und er ist freundlich, einfach freundlich.

Der Kleine sprang sehnsüchtig fiepend an mir hoch und brach fast zusammen, als er in den Zwinger sollte. Nun ja, jetzt ist er bei mir Zuhause. Es gab keinerlei Probleme mit meinen Hunden und den momentanen Besuchshunden, weder mit Hündinnen noch mit Rüden. Man erkennt außerdem, dass er das Leben im Haus kennt.

Mein Name ist  ULA

und ich bin ein Brackenmischling von 3 Jahren. Natürlich habe ich Jagdtrieb, aber eigentlich werden Hunde meiner Rasse eher zum Suchen ausgebildet. Dennoch solltet Ihr Katzen von mir fern halten, da komme ich auf sportliche Gedanken. Anfangs bin ich etwas ängstlich, taue aber schnell auf und mag dann auch gern kuscheln. Am liebsten würde ich mit auf den Schoß oder mit ins Bett. Das ist zwar neu für mich, aber wunderschön. Außerdem verstehe ich mich mit allen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin, ob klein oder groß. Ich lebe in einer Pflegestelle in Hemmoor, westlich von Hamburg

 

Info Annette Hohlefeld -  

email: hohlefeld@t-online.de   

T: 157-38 288 256

DANOU´s Besitzerin wollte ihn loswerden, egal wer ihn übernimmt. Nun, da landet hier im Süden auch mal schnell ein Hund zum "üben" in den Kellern von Marseille für Hundekämpfe ... Also hat ihn unsere Freundin Domi übernommen und inzwischen ist er auch schon kastriert.

Grundsätzlich ist DANOU verträglich mit anderen Hunden, besonders mit Hündinnen, aber junge Hunde nerven ihn, er mag es einfach ein wenig gemütlicher. 

Für DANOU suchen wir Menschen, die einen ruhigen Hund zu schätzen wissen, der sich draußen mit anderen Hunden versteht, zu Hause aber am liebsten der Einzel-Prinz wäre. DANOU ist von handlicher Größe, wie ein Dackel und er kann auch mal einen Dackel-Dickkopf haben. Allerdings versucht er meistens, mit Schmusen seine Menschen zu beeindrucken.

LIOKA ist ein 4 Jahre alter tibetanischer Spaniel. Alte Leute, die kaum noch laufen können, hatten ihn auf einem Welpenmarkt gekauft. Nun wollten sie ihn loswerden, ihn an den nächst besten geben, der ihnen wenigstens Euro 100,- bezahlt. Eine unserer Gassigeherinnen hat dies mitbekommen und so landete er bei uns.

LIOKA ist ein kleiner Hund, hat eine Schulterhöhe von ca. 30 cm, aber er will die Welt nicht auf dem Arm erleben, sondern wie ein richtiger Hund laufen und spielen. Der Zugang zur Couch ist ihm allerdings wichtig. 

LIOKA ist ein kleiner Traumhund, nur abnehmen muss er noch ein wenig. Er ist zwar ein ruhiger Hund, aber er möchte schon mitten im Leben stehen und auf keinen Fall nochmal bei Menschen leben, die nicht laufen und lieber ein Stofftier haben sollten. Er zieht nicht an der Leine, er liebt Menschen, ist auch zu Kindern freundlich, er ist verträglich mit allen anderen Hunden, wäre aber zu Hause gerne der einzige Prinz. 

LIOKA ist bereits geimpft, gechipt, kastriert und hat einen eigenen Pass. Er kann jederzeit umziehen.

DIDOL   IVOIRE  

DIDOL ist 9 Jahre alt und IVOIRE ist kürzlich 4 Jahre alt geworden und Beide Hunde sind absolut lieb, verträglich, anhänglich, gehorsam, geduldig, keine Beller und die Katzen lassen sie auch in Ruhe. 

Sie wurden so gezüchtet, wie die Käufer es mögen: klein, mit Kindchengesucht und zu großen Augen. Weder Züchter noch deren Käufer scheint es zu interessieren, dass diese Hunde dadurch fast automatisch Probleme mit den Augen haben. Auch diese Beiden haben ein eingeschränktes Sehvermögen (was sie aber nicht behindert) und brauchen Augentropfen, um die fehlende Tränenflüssigkeit zu ersetzen. IVOIRE haben wir bereits kastrieren lassen. 

Diese beiden zauberhaften Cocker suchen -getrennt- liebevolle Familien.

TACO  

wurde fahrendem Volk wegenommen, weil sie ihn nicht gut behandelten und auch nicht nachweisen konnten, dass er ihnen gehört. So landete er in einer Auffang- und Tötungsstation in Südfrankreich. Wir haben gleich zugesagt, ihn zu übernehmen. Der 3-jährige Rüde war schon gechipt, der frühere Eigentümer wurde angeschrieben, hat aber TACO nicht mehr holen wollen. 

TACO muss mal gute Zeiten erlebt haben. Sein Fell ist in einem relativ guten Zustand (ganz selten bei einem Jagdhund), er ist freundlich, gelassen, verträglich und er kennt einige der Grundkommandos. Wir sind sicher, dass er sogar im Haus gelebt hat, was in Südfrankreich für einen Jagdhund die Ausnahme ist. 

Für diesen freundlichen und wunderhübschen Hund suchen wir nun möglichst schnell eine neue Aufgabe, wobei wir davon ausgehen, dass er jagdlich nicht besonders interessiert ist. Aber Fährtenarbeit o.ä. würde ihm sicherlich viel Spaß machen. Für sein jugendliches Alter ist er ein recht ruhiger Hund, der sicherlich nicht am Fahrrad ausgelastet werden muss.

GALIS  

ist ein Scheidungsopfer. Der Mann mag seinen Hund, er versucht nun schon einige Zeit privat, ihn vor Ort zu vermitteln, hat aber niemanden gefunden, der GALIS ein passenderes Umfeld bieten könnte. 

GALIS ist ein reinrassiger English Setter der Farbe Lemon, geboren im Dezember 2014. Im Moment wirkt er hyperaktiv, aber das ist natürlich bei diesen Rahmenbedingungen nicht anders zu erwarten. Er jagt aus Langeweile Fliegen, Mücken und Wespen, die er im Fluge erwischt. Er kann minutenlang vor einer Fliege verharren, alle Muskeln angespannt, das sei witzig. Den Tauben setzt er auch nach, fängt sie aber nicht. Er beobachtet alles, was sich fangen lassen könnte, auch den Strahl einer Taschenlampe.

Im Haus gibt es zwei Katzen, mit denen sich GALIS gut versteht, mit einer von beiden spielt er sogar. Anderen Katzen draußen stellt er nach bzw. verbellt sie. 

Mit anderen Hunden versteht er sich gut, es gab noch niemals Probleme. Zu seinen früheren Spielkameraden gehörten Französische Bulldoggen, Pointer, Setter, Golden Retriever, Neufundländer; selbst jetzt, wo er neben einem aggressiven Hund lebt, bellt er nicht zurück. Er will einfach keinen Streit. 

Mit kleinen und großen Menschen ist er grenzenlos freundlich, unglaublich vorsichtig und anhänglich, aber das ist typisch für diese Rasse. Seit seinem 4. Monat ist er stubenrein, sogar wenn er jetzt mehr als 10 Stunden täglich eingesperrt ist, hält er verzweifelt ein und läuft dann aus, wenn er den ersten Schritt vor die Tür gesetzt hat. 

GALIS ist für einen Setter nicht besonders groß. Er ist kein sehr guter Esser, den zweiten Napf frisst er häufig nicht auf. 

Der Besitzer gibt zu, dass er die Erziehung etwas hat schleifen lassen, aber im Haus funktioniert alles bestens, dort akzeptiert er sogar unsichtbare Grenzen und geht ohne Erlaubnis auch nicht auf die Couch. Neuen Situationen passt er sich sehr schnell an. 

Draußen will GALIS sich natürlich bewegen und wenn er eine Chance sieht, zu entkommen, dann nutzt er sie. Wenn die Tür offen ist, erkundet er die Welt alleine, um nach 2 Stunden durstig und mit hängender Zunge zurückzukommen. 

Obwohl GALIS im Moment so lange alleine bleiben muss, wollen wir ihn dort noch kastrieren lassen, die bessere Hygiene nach der OP ist dann wichtiger. Danach könnte GALIS ausreisen, er braucht nur noch die richtigen Menschen, die sich am besten mit der Rasse auskennen sollten.

SPIKE  

Schnell war klar, dass der junge Rottweiler-Rüde (inzwischen anderthalb Jahre alt), absolut freundlich ist, aber nichts kennt, noch das lästige Welpenzwicken an sich hat, unsicher ist und grummelt, wenn man ihn auf dem Rücken anfasst. Unter diesen Umständen schien uns eine Vermittlung zu unsicher. 

Während der Kastration wurde er geröntgt, weder Hüften noch Wirbelsäule sind geschädigt. Inzwischen brummt er auch nicht mehr. Wir vermuten, dass er geschlagen wurde und im Bereich des Rückens ein Hämatom hatte, dass zu starken Schmerzen führte. Spike hat inzwischen auch gelernt, dass Menschen nicht vor Begeisterung gezwickt werden wollen und meist geht er auch sehr ordentlich an der Leine, besonders, wenn er vorher 10 Minuten rennen darf. 

Wir können nun hier für SPIKE nichts mehr tun, er braucht jetzt dringend Menschen, bei denen er den letzten Feinschliff erhält und die Zeit und Gelegenheit haben, ihm ein tolles Leben zu bieten -  

SPIKE wird es tausendfach danken !

FRIPOUILLE  

landete sie wieder in einer Tötungsstation (es war wohl zu teuer, die Löcher im Zaun zu schließen) und die Eigentümer haben eine andere Variante gewählt: sie haben sich eine neue Telefonkarte besorgt und sind nicht mehr zu erreichen. 

12 Tage musste die quirlige kleine Hündin im Zwinger ausharren, dann kam sie zu einer Pflegestelle von uns. Dort leben bereits 2 Jack Russel, wobei die vorhandene Hündin etwas dominant ist. Mit FRIPOUILLE gab es keinerlei Probleme, schon nach einem Tag teilte sie sich die Decke mit den beiden anderen, sie klebt an ihren Menschen und bei Spaziergängen abseits der Straße kann sie abgeleint werden. 

FRIPOUILLE ist wirklich klein, Schulterhöhe deutlich unter 30 cm, sie ist kräftig und wiegt 6,5 kg. Auf dem Arm hält sie es nicht lange aus, sie weiß, dass sie 4 Pfoten hat und will sie auch nutzen. Wie alle Jackies fährt sie gerne Auto, ist im Haus absolut ruhig und draußen liebt sie es zu toben. Mit ihren 7 Jahren kann sie gut entspannen, sie ist aber keine Schlaftablette, wobei sie nachts schon gerne im Bett ihrer Menschen schlafen würde, notfalls am Fußende. Und viel Platz nimmt sie wirklich nicht weg. 

Sie ist inzwischen kastriert worden, Zahnstein wurde entfernt - es fehlt jetzt nur noch die Familie, die sich schon immer solch ein kleines unendlich freundliches Energiebündel gewünscht hat.

CEM jetzt BAILEY

ist glücklich in seinem

neuen Zuhause.

DOUGH  

ist ein Irish Wolfshund- Griffon Mischling. Anfangs ist er schüchtern, aber nach kurzer Zeit taut er auf und kuschelte, ein bezaubernder Junge . Er versteht sich mit Hündinnen, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Er läuft mit ihnen zusammen, aber er mag es nicht, wenn sie aufdringlich sind. In seinem Zuhause würde er gern auf Rüden verzichten.

DOUGH möchte gerne ländlich leben. Die Stadt macht ihm Angst, weil er sie nicht kennt. 

DOUGH ist in einer Pflegestelle in 58095 Hagen

BAILEY hat sich hier von Minute 1 an heimisch gefühlt.  

In meiner Wohnung angekommen, hat er sich sofort vor mich geworfen, um sich kraulen zu lassen. Er hat kurz sein neues Reich beschnüffelt und sich dann auf die für ihn vorgesehene Matte gelegt. Wenn ich in der Wohnung herumgelaufen bin, hat er immer wieder meine Nähe gesucht. Mir war klar: der gehört hierher. 

Also bin ich schon bei seiner ersten Tour in mein Lieblingscafé eingekehrt, wo er sich die tollsten Komplimente abgeholt hat. 

Auch die erste Nacht verlief problemlos. Kaum hatte ich mich ins Bett gelegt, legte er sich auch auf seine Matraze und schlief. Nur ab und an habe ich ihn sich wohlig grunzend räkeln gehört. Übrigens scheint er Schweine in seiner Verwandtschaft zu haben: Er grunzt sehr viel. 

Am nächsten Morgen hat er dann etwas gemacht, das mir fast die Tränen in die Augen getrieben hat: als ich im Flur Jacke und Schuhe anzog, um mit ihm spazieren zu gehen, brachte er mir die Leine! Unfassbar! 

Bailey meistert einfach alle Alltagssituationen mit Bravour. Von Kindern lässt er sich gerne Streicheln, überhaupt scheint er die Menschen zu lieben. Es ist einfach so, als sei er schon immer da gewesen und das verführt dazu, ihn auch überall hin mitzunehmen. Aber er ist eben doch ein Senior und schläft zwischendurch sehr viel. Und ganz wichtig: kraulen, schmusen und lieb haben! 

Fazit: der als aggressiv beschriebene Hund, der eingeschläfert werden sollte, ist ein wahres Goldstück. Er liegt mir gerade zu Füßen und wenn ich überlege, dass es ihn fast nicht mehr geben würde, wenn nicht jemand "geschaltet" hätte, könnte ich weinen. Mein wahrgewordenes Glück! Danke dass ihr mir das ermöglicht habt! 

-gekürzter Bericht aus seinem neuen Zuhause-

SHAFT  

sollte abgegeben werden, angeblich gab es plötzliche Veränderungen bei den Besitzern, die ihn seit Welpenzeit haben. Die meisten Tierheime lehnten die Aufnahme ab, sie seien voll, der Hund zu alt. Ein bestimmtes Tierheim war bereit ihn aufzunehmen, sie verlangen Euro 200,- für einne Monat und wenn sie bis dahin niemanden gefunden haben, lassen sie die Hunde einschläfern. 

Man muss fast sagen, glücklicherweise war den Eigentümern der Abgabepreis zu hoch, einschläfern wäre billiger gewesen ...  

So kam er zu uns und ist inzwischen kastriert worden. SHAFT ist zu Menschen absolut freundlich, verspielt, verschmust und sowohl mit Hündinnen als auch mit Rüden verträglich. Er ist durchaus auch für Anfänger geeignet, wenn sie sich über Boxer informiert haben. Nun sitzt er hier im Zwinger, tagsüber schon brütend heiß, nachts nur 9 Grad .. Jeder, der das dünne Fell eines Boxers kennt, weiß, wie sehr er leidet.  

Wir haben eine Mitfahrgelegenheit nach Deutschland für das nächste Wochenende gefunden. Nun braucht er nur noch ein Plätzchen, auch eine gute Pflegestelle würde helfen. 

Er kann jetzt im Sauerland besucht werden

BRANDY  

ist ein Bretone, der Tierarzt schätzt ihn auf anderthalb Jahre.

BRANDY hat zwar immer noch keine eigene Familie, aber im Tierheim (in Hessen) wird er täglich ausgeführt, kann viel besser als bei uns ausgelastet werden, jetzt fehlt nur noch eine sportliche Familie.

DINO

ist ein Bretone, ca. 7 Jahre alt.

Drinnen ist Dino jagdhundtypisch ein ruhiger Hund. Wenn er sich an eine Person gebunden hat, ist er ihr Schatten. Er ist ein freundlicher Hund, der auch Kinder mag. Alleine bleiben mit anderen Hunden klappt schon recht gut, sollte Dino Einzelhund werden, muss daran noch gearbeitet werden.

Im Garten ist Dino leicht zu führen und abrufbar. Unterwegs muss an der Leinenführung noch gearbeitet werden, da lässt Dino noch sehr den Jagdhund spüren. Nasenarbeit wäre da genau das Richtige.

Auch mit

10,- oder 20,- Euro monatlich können

Sie als Dauerpaten

für Dauer-Pflegehunde sehr helfen.

Wir haben den Rotti Gérard  genannt, nach seinem verantwortungslosen Besitzer (vielleicht sieht er es und weiß dann, dass wir seinen Namen kennen). GÉRARD ist es egal, wie man ihn nennt, er hört es nicht oder nur ganz leise. Man sieht dem freundlichen Oldie an, dass er schon seit langer Zeit hätte tierärztlich behandelt werden müssen. Die Augen sind entzündet, vermutlich muss er gegen ein Glaukom behandelt werden (aber er hat keine Seh-Beeinträchtigung), er leidet an Arthrose, hat hinten kaum Muskeln, hat große Probleme mit der Prostata und hat dadurch Schwierigkeiten mit dem Pipimachen und mit den großen Geschäften. Man hätte ihn schon längst kastrieren lassen müssen, denn damit wäre dieses Problem ganz schnell behoben.

GERARD lebt nun sehr zufrieden auf einer Dauer-Pflegestelle –

wir suchen nun aber noch Paten, weil wir für seine Tierarztkosten

und Medikamente aufkommen.

Unser Verein wurde im Juni 2016 im WDR Fernsehen  vorgestellt.

Hier geht es zum Ausschnitt der Sendung

 

bitte klicken Sie hier

CLAIRCHEN

ist jetzt auf einem Dauerpflegeplatz.

FYFILLE

hat mehr gesundheitliche Probleme als abzusehen war. Sie bleibt für immer als Dauerpflegehund bei ihrer Gastfamilie und wir suchen nun Paten für die Tierarztkosten.

Wir sind in unserem

neuen Zuhause

VANY

JANO

BARK

ALABAMA

COMO

ANCHOR

fühlt sich pudelwohl  

in seiner neuen Familie

GERTI

DARK

MABROUK

ESMERALDA

LULLIE

MIELA

POLO

MIMO

MUFFIN

KATHIE

FLASH

JAMIE-LEE

JACK

TIMO

MOGLI

BIGGY

EGOR

DIGGER

VICO

POSIE  und GARÈ

STELLA

GRETA

BALOU

MILADY

NAIDA

JASON

NEIGE

BIJOUX

BOULI

KEKS

BULOSA   DJERBA   

 

beide genießen ihr neues Leben als einzelne Prinzessinnen in ihren neuen Familien.

MIKADO

FAHRENHEIT

CHARLY

GRIB jetzt JASON

FUN

CACHELLE

BJORK

SINBAD

ist in seinem neuen Zuhause

 

…wir möchten uns ganz herzlich für

diesen wunderbaren Hund und Ihren einmaligen Einsatz bzgl. der Vermittlung

der Joshi-Hunde bedanken.

Wir hoffen, dass Sie noch vielen Hunden

eine zweite Chance ermöglichen können…

                         RIVER

unser freundlicher tauber Rotti musste noch mal umziehen; er lebt nun auf einem Bio-Bauernhof an der Schlei, spielt mit der vorhandenen Rottweiler-Hündin, genießt schon jetzt die Ostsee und fühlt sich absolut wohl.

BEA